EXPO 2016 Antalya

EXPO 2016 ANTALYA

  • Antalya hat sich 2008 beim AIPH (Internationalen Verband des Erwerbsgartenbaus) beworben.
  • Auf dem AIPH-Kongress 2010 in der südkoreanischen Stadt SUNCHEON wurde die Türkei zum Veranstaltungsort der A1 Gartenbau-EXPO gewählt.
  • Am 7. April 2011 schickte R. Tayyip ERDOĞAN, der damalige Ministerpräsident der Türkei, dem BIE-Generalsekretär die Projektakte und einen Brief, in dem er mitteilte, dass er die Expo 2016 im Namen der türkischen Regierung in jeder Hinsicht unterstützen werde.
  • Auf der 150. BIE-Generalversammlung, die vom 22.-23. November 2011 stattfand, wurde die Veranstaltung der A1 Gartenbau-EXPO in Antalya 2016 von allen BIE-Mitgliedsstaaten offiziell bestätigt.
  • Am 10. November 2012 wurde gemäß dem Gesetz Nr. 6358 die Agentur EXPO 2016 ANTALYA gegründet.

Das Thema ist „Blumen und Kinder“.

Der Slogan lautet „Eine grüne Welt für zukünftige Generationen“.

SYMBOL

  • Ein Drittel der 12 Tausend endemischen Pflanzenarten weltweit befinden sich in der Türkei.
  • Bis zu 500 der ca. 750 endemischen Arten, die im Taurusgebirge vorkommen, sind in Antalya verbreitet. Davon sind an die 200 Arten typisch für Antalya.
  • In diesem Sinne wurde als Symbolblume der EXPO 2016 Antalya unter Berücksichtigung, das es eine endemische Pflanze sein soll, die PFINGSTROSE/Paeonia turcica gewählt.

 

MASKOTTCHEN (Ece & Efe)

Als Namen der Maskottchen wurden im Hinblick auf Länge, Aussprache, Schreibweise und Buchstaben „Ece“ und „Efe“ gewählt, damit sie in anderen Sprachen problemlos geschrieben und ausgesprochen werden können.

Besonderheiten der Maskottchen

Die Maskottchen sind ein Junge und ein Mädchen,

deren Tracht die Geschichte und Kultur der Region widerspiegeln.

Das Mädchen trägt die Pfingstrose, die Symbolblume der Expo Antalya, im Haar und der Junge am Revers.

Sie kennen sich mit der Geschichte, Kultur, Natur und Vegetation von Antalya sehr gut aus.

Sie sind gute Freunde der Blumen. Sie wissen genau, was sie benötigen, und geben ihnen Lebensenergie.

Sie sind liebenswürdig und freundlich und kümmern sich um die Besucher.

 

Gartenbau-Expo

Die Gartenbau-Expo unterscheidet sich von anderen EXPOs dadurch, dass sie mit der gemeinsamen Zustimmung des Internationalen Verbands des Erwerbsgartenbaus (AIHP) und des BIE ins Leben gerufen wird. Mit anderen Worten, es ist nicht eine Einrichtung, sondern es sind zwei verschiedene Einrichtungen für den Prozess zuständig. Das heißt in der Praxis, wenn der AIPH-Rat dem Projekt zustimmt, erhält das Land und die Stadt in der BIE-Generalversammlung das Recht, die Veranstaltung auszurichten. 

Aufgrund des internationalen Rahmens, der Dauer (3-6 Monate), der Größe (mindestens 50 ha), der Millionen von Besuchern und der innovativen, lehrreichen und unterhaltsamen Aspekte sind Gartenbauausstellungen in gewisser Weise Weltausstellungen.

Die Gartenbau-Expo sollte früher die Landwirtschaft, den Gartenbau und die Landschaftsgestaltung beleben und die Innovationen in diesen Bereichen unterstützen. Heutzutage hat die Gartenbau-Expo wichtige Aufgaben, wie die Verbesserung des Lebens in der Stadt mithilfe des Gartenbaus, den Erfahrungsaustausch und die Gewährleistung des regionalen Aufschwungs.

Die Gartenbau-Expo steigert die Lebensqualität durch die Begrünung der Stadt, die Gärten, Parkanlagen und kulturellen Bereiche, die eingerichtet werden, und durch unterhaltsame Aktivitäten. 

Gartenbauausstellungen von gestern bis heute

1960 Rotterdam – Niederlande

1963 Hamburg  – Deutschland

1964 Wien - Österreich

1969 Paris – Frankreich

1972 Amsterdam – Niederlande

1973 Hamburg  – Deutschland

1974 Wien - Österreich

1980 Montreal – Kanada

1982 Amsterdam – Niederlande

1983 München – Deutschland

1984 Liverpool - Vereinigtes Königreich

1990 Osaka - Japan

1992 Den Haag – Niederlande

1993 Stuttgart – Deutschland

1999 Kunming – China

2002 Haarlemmermeer – Niederlande

2003 Rostock – Deutschland

2006-07 Chiang Mai – Thailand

2012 Venlo – Niederlande

2016 Antalya - Türkei

2019 Peking - Volksrepublik China

2022 Almere - Niederlande

„Grüne“ Markenbildung

Die Gartenbau-Expo ermöglicht in der Stadt, in der sie stattfindet, die grüne Markenbildung. Aufgrund dessen

  • steigt die internationale Bekanntheit,
  • steigt das Image,
  • wird die Tourismusindustrie unterstützt,
  • steigt die Lebensqualität der Bevölkerung,
  • wird die Infrastruktur und Erreichbarkeit verbessert,
  • steigt die vorübergehende und permanente Beschäftigung.

Die EXPO-Flächen werden auch nach der EXPO der Stadt und der Bevölkerung zur Verfügung stehen und besucht. Sie werden in den Bereichen wie Umwelt, Botanik und organische Landwirtschaft zu einem internationalen Zentrum und garantieren der Stadt und dem Land in Bezug auf den Kulturtourismus einen dauerhaften Mehrwert.