AIPH

Gründung und Zweck des AIPH

Während der angespannten Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg kam eine Gruppe aus Vertretern der nationalen Produzentenverbände Westeuropas 1948 in Zürich zusammen. Sie schlossen sich zusammen, um die abgebrochenen Brücken zwischen den europäischen Pflanzen-/Blumenproduzenten neu aufzubauen. Diese Vision inspirierte sie, den Internationalen Verband des Erwerbsgartenbaus (AIPH) zu gründen und den Grundstein einer internationalen Organisation zu legen, die heute noch existiert.

Mission: Den Wert der Pflanzen herausstellen und bewahren. Als Organisation für eine Welt kämpfen, in der Mensch, Technologie und Natur zusammen gesund und harmonisch koexistieren können. Darüber hinaus einen Planeten und eine harmonische und erfolgreiche Zukunft für die jetzigen und zukünftige Generationen schaffen.

Struktur des AIPH:

Der wichtigste Baustein des AIPH ist der Rat. Der Rat, in dem jedes Mitglied von einer Person vertreten wird, ernennt und wählt die Kandidaten für den Vorsitzenden und Generalsekretär.

Das Exekutivkomitee besteht aus dem Vorsitzenden, dem Generalsekretär, den Komiteemitgliedern und acht Mitgliedern, die sechs Regionen vertreten.

  • Dänemark, Finnland, Guernsey, Vereinigtes Königreich
  • Belgien, Deutschland, Niederlande
  • Tschechische Republik, Ungarn, Schweiz
  • Kanada
  • Türkei
  • Australien, Chinesische Volksrepublik, Taipeh, Indonesien, Japan, Südkorea, Thailand

bilden die Ratskomitees und ernennen die Vorsitzenden. Jedes Mitglied hat das Recht, Mitglied dieser Verbandskomitees zu sein. Jedes Komitees ernennt unter seinen Mitgliedern einen stellvertretenden Vorsitzenden und einen Sekretär. Komitees:

Exekutivkomitee

Komitee zum Schutz für Innovationen

Komitee für Marketing und Ausstellungen

Vorsitzender des Komitees für Wirtschaft, Statistik, Soziale Beziehungen, Finanzen und Steuern

Komitee für Umwelt und Pflanzengesundheit

Komitee für grüne Städte

Komitee für Wissenschaft und Bildung

Vorteile des AIPH für die Mitgliederorganisationen und ihre Mitglieder:

Internationaler Zugang zu Zierpflanzenherstellerorganisationen auf den Versammlungen und der AIPH-Webseite,

Zugang für den Zierpflanzensektor und -unternehmen zu einer großen Bandbreite an Fachwissen,

Direkter Zugang zu den internationalen Entwicklungen in der Zierpflanzenproduktion und im Zierpflanzenhandel,

Globale Bekanntmachung der Zierpflanzenprodukte auf Ausstellungen, die der AIPH anerkennt und unterstützt, und durch die Tätigkeiten des Komitees, wie der Grünen Stadt,

Gewährleistung besserer Regelungen für Pflanzenhersteller durch das Komitee „Schutz der Innovation“,

Trägt mithilfe der AIPH-Lobby zur Entwicklung der Regelungen in Bezug auf Pestizide, Pflanzengesundheitsbedingungen, Umweltthemen (z.B.  CO2) und wilde Pflanzenarten bei.

Der AIPH lässt Gartenbauausstellungen für vier Kategorien zu:

A1: Langfristige internationale Ausstellung (mind. 3 Monate, max. 6 Monate)

A2: Kurzfristige internationale Ausstellung (mind. 8 Tage, max. 20 Tage)

B1: Nationale Ausstellung (ausländische Teilnehmer optional)

B2: Kurzfristige nationale Ausstellung